Mittwoch, 20. Juni 2012


MOBA HMImc Konzept für Bedieneinheiten mit red dot award 2012 ausgezeichnet


Das flexible MOBA HMImc Konzept für Bedieneinheiten zählt zu den Siegern des internationalen Designwettbewerbs red dot award 2012 in der Kategorie Product Design, Bereich Industrie und Handwerk.

Das MOBA HMImc überzeugte die 30-köpfige Expertenjury durch innovatives Design und das Prinzip der beliebigen Kombination verschiedener Module zur Kreation individueller Bedieneinheiten. Von der kleinen, kompakten 1er Display-Einheit mit Notaus-Knopf bis zur multifunktionalen 6er- Einheit mit Display-, Tasten- und Joystickmodulen ist damit alles möglich.

Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr rund 1.800 Unternehmen mit über 4.500 Produkten in 19 Kategorien um den red dot design award.

Die Verleihung des international anerkannten Qualitätssiegels erfolgt am 2. Juli 2012 im Rahmen der traditionellen red dot gala. Anschließend wird HMImc in einer vierwöchigen Sonderausstellung im red dot design museum in Essen präsentiert.


Weitere Informationen finden Sie unter www.moba.de und







Montag, 12. März 2012

Der unglaubliche AeYO

Nach zweijähriger Entwicklungszeit wurde auf der Messe f.re.e in München der Skateroller AeYO einem breiten Publikum präsentiert. Wir freuen uns, dass wir, zusammen mit seinem Erfinder Andreas Epstein, dieses spektakuläre Produkt zur Serienreife bringen konnten. Der AeYO ist eine Mischung aus Inlineskates und Roller. Er hat eine Bremse und kann mit normalen Straßenschuhen benutzt werden. Das ermöglicht eine einfache Nutzung im urbanen Umfeld, kann aber auch als ernstzunehmendes Sportgerät für den täglichen Workout benutzt werden. Für den Transport lässt sich der AeYO schnell und einfach zusammenklappen. 






Dienstag, 10. Januar 2012

Radientopologie

Das Prinzip der Radientopologie beschreibt ein Formsystem, das von Gestaltern entwickelt wurde um Flächenhierarchien zu strukturieren. Die Organisation von Flächen zueinander hilft dem Betrachter ein Objekt im Raum zu orientieren und eine Kommunikationsebene zu finden. Die besondere Qualität der Radientopologie ist der leichte intuitive Zugang, auch ohne das Gestaltungsprinzip analytisch exakt verstanden zu haben. Die Logik hinter diesem System führt zu einer klaren unmissverständlichen Aussage und ist somit ein sehr neutrales und starkes Gestaltungsmittel. Viele Produkte der 60er und 70er Jahre, insbesondere Geräte der Firma Braun, beruhen auf diesem rationalen Gestaltungsansatz…



… die Radientopologie ist ein streng hierarchisch aufgebautes System mit festen Regeln:



1. An konvexen Kanten läuft der kleinere Radius immer um den größeren Radius.

Alle Radiussegmente haben vier Berandungskurven. Das Highlight an der Kante läuft länglich um den größeren Radius herum und wirkt dadurch dynamisch.


2. Der kleinste Radius läuft entlang einer geschlossenen Kontur.



Der jeweils kleinste Radius in der Hierarchie muss entlang einer geschlossenen Kontur verlaufen. Das gilt in diesem Beispiel für den oberen und unteren Radius.

Aus diesen Regeln leiten sich implizit folgende Bedingungen ab:



3. Dreiseitig berandete Radiussegmente sind nicht zulässig.

Dreiseitig berandete Radiussegmente entstehen, wenn der größere Radius um den kleineren Radius läuft, oder die Radien gleich groß sind. Im letzteren Fall entsteht eine „Kofferecke“ mit rundem statischem Highlight.

4. Kein Radius darf auf einer Fläche auslaufen.



Diesen Fall findet man häufig an Produkten, wenn der Gestalter oder der Konstrukteur nicht sorgfältig gearbeitet haben. Das Ergebnis sieht in der Regel unbefriedigend und willkürlich aus.



Der gezielte und systematische Einsatz der Radientopologie ermöglicht dem Gestalter Artefakte eindeutig gegenüber Bezugselementen, beispielsweise dem Boden, zu orientieren. So kann man „topologisch“ gestalteten Objekten eine leicht lesbare Richtung, Raumorientierung oder Objektstruktur zuordnen…



Lesen Sie mehr unter www.cognito.de/forschung